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	<title>Bibo Blog</title>
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	<description>Written thoughts, information and sometimes heavy technobabble.</description>
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		<title>Parted Magic und Clonezilla</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 01:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit mittlerweile mehr als 6 Jahren verwende ich konsequent Linux, weil es sch&#246;n auf meine Anforderungen passt und diverse Dinge damit sogar &#252;berraschend einfach von der Hand gehen. Im speziellen ist seit einigen Jahren Parted Magic mein st&#228;ndiger Begleiter geworden. &#8230; <a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/02/parted-magic-und-clonezilla/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mittlerweile mehr als 6 Jahren verwende ich konsequent Linux, weil es sch&ouml;n auf meine Anforderungen passt und diverse Dinge damit sogar &uuml;berraschend einfach von der Hand gehen. Im speziellen ist seit einigen Jahren <a href="http://partedmagic.com/" target="_blank">Parted Magic</a> mein st&auml;ndiger Begleiter geworden.</p>
<p><span id="more-161"></span></p>
<p>Der Name lehnt &nbsp;sich wohl an das bekannte aber schon sehr angestaubte Partition Magic an, setzt aber als Unterbau logisch auf Linux und wird von einer Live-CD oder einem USB-Stick gestartet. Auf der Download-Website wird erkl&auml;rt, wie man aus dem Image einen bootf&auml;higen USB-Stick erstellt.</p>
<p>Der Start von CD ist recht einfach und geht sehr schnell: In der Standardeinstellung wird das gesamte Linux-Abbild ins RAM geladen, was einen PC mit mindestens 400MB RAM voraussetzt. Hat man einen PC mit weniger RAM, kann auch alternativ in ein Low-RAM-System gebootet werden.</p>
<p>Wie der Name bereits verr&auml;t, ist Parted Magic auf das Bearbeiten von Dateisystemen spezialisiert. Doch der Funktionsumfang geht dar&uuml;ber hinaus:</p>
<ul>
<li>Webbrowser</li>
<li>Dateimanager</li>
<li>Partitionseditor</li>
<li>SMART-Kontrollprogramm</li>
<li>Festplattenimager</li>
<li>Festplattentester</li>
<li>Virenscanner</li>
<li>Partitionswiederherstellungstool</li>
</ul>
<p>Parted Magic gibts seit etwa 5 Jahren, seit der ersten Version hat man nach und nach alles zusammegetragen, was in diesem Bereich auf eine CD geh&ouml;rt. Neben der Festplattenpartitionierung eignet sich die CD hervorragend zur Datenrettung oder einfach als Imager, Clonezilla leistet hier hervorragende Dienste. Diverse kleine Tools, wie ein Archiver oder ein Virenscanner runden das Paket ab und machen das Projekt zu einem hervorragenden Rettungsring.</p>
<p>Die einzige Voraussetzung sind grundlegende Linux-Kenntnisse. Wenn man wei&szlig;, wie Festplatten unter Linux benannt werden, hat man eigentlich eh schon gewonnen. Kommerzielle Programme, wie etwa Acronis Disk Director, Acronis True Image, Partition Magic oder Rescue Discs diverser Virenscannerhersteller decken meist nur einen Anwendungsbereich ab &#8211; Parted Magic vereint viele Open-Source-Projekte zu einer sehr sch&ouml;nen Gesamtl&ouml;sung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unversch&auml;mte Werbung, ich wei&szlig;. Aber die CD hat mir erst heut wieder den Ar*** gerettet. Wieder einmal.</p>
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		<title>Wenn Gondelfahren zum Erlebnis wird</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 23:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als geneigter Skifahrer oder Wanderer kennt man das leidige Problem: Will man auf den Berg hinauf, dann gibt es zwei M&#246;glichkeiten: Es gibt einen langen und beschwerlichen Weg und einen, bei dem man von einer (mehr oder weniger) winddichten Gondel &#8230; <a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/02/wenn-gondelfahren-zum-erlebnis-wird/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/02/wenn-gondelfahren-zum-erlebnis-wird/gondel-stationsprojection/" rel="attachment wp-att-140"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-140" height="200" src="http://blog.wordy-rappinghood.net/wp-content/uploads/2012/02/Gondel-Stationsprojection-300x200.jpg" title="Bergstation" width="300" /></a>Als geneigter Skifahrer oder Wanderer kennt man das leidige Problem: Will man auf den Berg hinauf, dann gibt es zwei M&ouml;glichkeiten: Es gibt einen langen und beschwerlichen Weg und einen, bei dem man von einer (mehr oder weniger) winddichten Gondel aus den Fanatikern beim Aufstieg zusehen kann. Nun sind Gondelfahrten zwar in einer gewissen Weise mit einem Vorspiel zu vergleichen, dennoch m&ouml;chte der Wander-/Skisportler dann doch zum Hauptteil &uuml;bergehen &#8211; den Rucksack satteln oder das Brett seiner/ihrer Wahl in Position bringen.</p>
<p>Dementsprechend sind solche Transporteinrichtungen naturgem&auml;&szlig; auf eine schnelle und reibungslose Abfertigung getrimmt &#8211; vom Anfang bis zum Ende muss alles ordentlich durchorganisiert sein, damit es nirgendwo Stau gibt. Am 10.12.2011 wurde das Konzept v&ouml;llig umgekrempelt. Das Datum redefiniert das Konzept des Transportmittels Gondel in einer Weise, wie man es sich vor diesem Datum nicht so recht vorstellen konnte. An diesem Tag oder besser gesagt, in der dazugeh&ouml;rigen Nacht wollte man am liebsten nur noch Gondelfahren.</p>
<p><span id="more-55"></span></p>
<p>Erfahren habe ich im Oktober davon. Nachdem ich in einer Bude arbeite, die auch mit Kurzfilmen diverse Veranstaltungen ausschm&uuml;ckt, wurde ich direkt Von Dr. Christoph Murr angeschrieben, dem Mastermind der Veranstaltung. Zun&auml;chst war ich mir nicht ganz so sicher, was ich davon halten soll, insbesondere, weil die R&uuml;fikopfbahn nicht gerade zu meinen Lieblingsbahnen z&auml;hlt.</p>
<p>Je weiter sich der Tag n&auml;herte, desto mehr fing ich an, mich f&uuml;r diese Veranstaltung zu interessieren. Abgesehen davon war das Zusammenspiel auch logisch: 10-15 Minuten Film, 10-15 Minuten eine Gondelfahrt&#8230;&nbsp; Concidence? I don&#39;t think so! Trotzdem, ich lie&szlig; mich &uuml;berraschen &#8211; und war schon gespannt, was kommt. Diese Veranstaltung w&auml;re ein ordentlicher Vorw&auml;rtsschub in der Veranstaltungskultur von Lech/Z&uuml;rs und w&uuml;rde Ma&szlig;st&auml;be setzen. So etwas braucht der Ort.</p>
<p><a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/02/wenn-gondelfahren-zum-erlebnis-wird/gondel_cg_benjaminelectroriot/" rel="attachment wp-att-145"><img alt="" class="alignleft size-medium wp-image-145" height="200" src="http://blog.wordy-rappinghood.net/wp-content/uploads/2012/02/Gondel_CG_BenjaminelectroRiot-300x200.jpg" title="Einstieg Visuals" width="300" /></a>Am Vortag war die bereits traditionelle Modeschau der Stadt, die mit einer Vorschau auf die Veranstaltung geschlossen wurde. Bereits dort hat man gemerkt, dass <a href="http://www.cineasticgondolas.at/" target="_blank">Cineastic Gondolas</a> neue Ma&szlig;st&auml;be setzen sollte. Am Samstag war es dann soweit: Die Lichter gingen an und sollten die ganze Nacht zum Tag machen. Betrat man den Eingangsbereich der Seilbahnstation, unterschied sich zun&auml;chst nichts von einer normalen Seilbahn: Auch dort wird die Schranke nur mit einer g&uuml;ltigen Liftkarte ge&ouml;ffnet. Anders war aber die G&auml;steliste &#8211; da hat es dann ganz ohne Karte geklappt. Bereits im Erdgescho&szlig; wird man von einer Bar empfangen, in der die Reise schon anf&auml;ngt. Will man ein Level aufsteigen, muss man an einem T&uuml;rsteher vorbei, der so manchen Schabernack im Sinn hat &#8211; durchaus m&ouml;glich, dass das nicht jedem Besucher gef&auml;llt. Im Einstiegsbereich wirds dann richtig spacig. Neben einen weiteren Discodeck muss man zuerst durch eine zweite Kontrolle, einem Ganzk&ouml;rperscan, richtig sch&ouml;n mit einer <a href="http://www.xbox.com/de-DE/kinect" target="_blank">Microsoft Kinect</a> umgesetzt <a href="http://vimeo.com/35914081" target="_blank">[Video]</a>.</p>
<p>Entscheidet man sich f&uuml;r die Kurzfilmgondel, erwartet einen beim Einstieg eine vollkommen abgedeckte Kabine, ausgeschm&uuml;ckt mit Sitzkissen, die Haltevorrichtungen an die Decke geklebt. Als alter Hase im Gondelfahen ist man zun&auml;chst vollkommen verwirrt &#8211; und so wie es aussah, war ich nicht der einzige. Einige alteingesessene Lecher machten den gleichen Fehler und setzten sich auf die Sitzkissen, ohne sich dar&uuml;ber im Klaren zu sein, dass auf der einen Seite eine Leinwand gespannt ist. Schnell umgedreht wird auch sehr schnell klar, dass einige Besucher davor noch nie einen Kurzfilm davor gesehen haben, was sich im Gespr&auml;ch sp&auml;ter best&auml;tigt hat.</p>
<p>Es sind nunmal kleine Geschichten, aber auch l&auml;ngere Geschichten die auf 15 Minuten gepresst werden. Kurzfilme haben eine sehr eigene Faszination, sind oft witzig, hin und wieder passt aber auch ein St&uuml;ck Hintergrund hinein, aber allen sieht man an, welche Arbeit da drinnen steckt. Allein schon die gro&szlig;e Bandbreite verschiedener Stile, die man bewundern durfte, haben das Erlebnis wirklich einmalig gemacht.</p>
<p>Oben angekommen kann man entweder den Willkommensgeschenk-Jetton in Gl&uuml;hwein verwandeln oder man sieht sich die Installationen an, die zwischen R&uuml;fibahn II und R&uuml;fibahn I aufgestellt sind. Leider fanden die wirklich ausgezeichneten Visuals kein ausreichend abgeh&auml;rtetes Publikum, da es geschneit hat und dementsprechend war ein Verweilen dort etwas schwierig.</p>
<p>Lustiger ging es in der Bergstation R&uuml;fibahn I zu. Die Schwesternstation, die von der Discogondel angefahren wurde, entpuppte sich sp&auml;ter am fortgeschrittenem Abend zum Dreh und Angelpunkt. Wo zuerst alle Filme unter Moderation gezeigt wurden, spielte sp&auml;ter eine Liveband und verwandelte den als Speisesaal gedachten und genutzten Raum in eine schummrig beleuchtete Bar.</p>
<p>Das Publikum brachte erwartungsgem&auml;&szlig; eine Mischung aus Skepsis und Neugier mit. Man muss sich vorstellen, dass sehr viele Einheimische von dem bunten Licht und dem lustigen Plakat angelockt wurden. Das Konzept war zu diesem Zeitpunkt noch nie vorher ausprobiert worden, weswegen nat&uuml;rlich alle sich aus erster Hand &uuml;berzeugen mussten, dass Herr Dr. Murr da etwas Anst&auml;ndiges aufgezogen hatte.</p>
<p>Ich habe w&auml;hrend der Veranstaltung mit einigen alten Hasen gesprochen und die Resonanz war durch die Bank durch &uuml;berw&auml;ltigend. Kaum einer hat davor etwas mit Kurzfilmen zu tun gehabt, aber alle, mit denen ich geredet habe, waren begeistert. Dar&uuml;ber hinaus war nicht nur eine demografische Schicht zugegen &#8211; jung wie alt wurden vom Licht wie die Motten angelockt und brachten die Veranstaltung zu Bersten. Leider waren so gut wie alle in der Bergstation der R&uuml;fibahn I, da ging die Installation in der R&uuml;fibahn II etwas unter &#8211; das m&uuml;sste in Zukunft etwas besser kommuniziert werden.</p>
<p>Nach Hause ging es mit der Diskogondel, die mit enthusiastischen Partyg&auml;sten zu k&auml;mpfen hatte. Naturgem&auml;&szlig; sind DJs f&uuml;r die Stimmung da, nur hat sich Stimmung in der Gondel leider in Bewegung manifestiert. Nun ist die Bewegung ja positiv, nur geh&ouml;rt die &uuml;berallhin, nur nicht in eine Gondel, die zig Meter &uuml;ber dem Boden an einem Seil h&auml;ngt. Die Menge war gl&uuml;cklicherweise leicht zu beruhigen, nachdem die Musik kurz einmal leiser gedreht wurde.</p>
<p>Unten angekommen, erst einmal ein Blick nach oben, dann der Abstieg auf die Ebene 0. Ganz unten noch einmal ein kurzer Blick zur&uuml;ck, teils Bedauern, weil es vorbei ist, teils Erleichterung, weil es ins Bett geht, teils Hoffnung, dass im Dezember 2012 wieder Gas gegeben wird. Die Veranstaltung war ein Meisterst&uuml;ck, soweit es sich meiner Beobachtung zumindest ableiten l&auml;sst, hat alles reibungslos funkioniert. Man hat gesehen dass die Leute mit Freude dabei waren, und das hat die ganze Veranstaltung in Gold verwandelt. Man sieht sich hoffentlich 2012 wieder!</p>
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		<title>ACTAgainst ACTA</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 23:59:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Liebe Regierung: Ihr habt bereits unser Geld und pumpt es in die falschen Kan&#228;le. Wollt ihr jetzt auch noch verbieten, dar&#252;ber zu schreiben? Wollt ihr die totale Kontrolle? Wollt ihr das Individuum, den Charakter verbieten? Unsere Meinung, unsere Stimme, unsere &#8230; <a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/02/actagainst-acta/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Regierung: Ihr habt bereits unser Geld und pumpt es in die falschen Kan&auml;le. Wollt ihr jetzt auch noch verbieten, dar&uuml;ber zu schreiben? Wollt ihr die totale Kontrolle? Wollt ihr das Individuum, den Charakter verbieten?</p>
<p>Unsere Meinung, unsere Stimme, unsere Freiheit, unsere Privatsph&auml;re.</p>
<p>Weder die #VDS, noch #ACTA kann uns aufhalten. Wir werde unser freies Internet behalten und das wisst ihr genau. Versucht es also nicht.</p>
<p>Versucht erst, das Internet zu begreifen &#8211; erst wenn ihr lernt, dass man Emails auch weiterleiten kann, ohne sie vorher auszudrucken, werden wir euch ernstnehmen.</p>
<p>Ein Video sagt mehr als tausend Worte:</p>
<p><iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/kSTW84vfItc" width="560"></iframe></p>
<p>Wie kannst Du Deine Stimme erheben?</p>
<p><span class="text_exposed_show"><a href="http://www.facebook.com/RausausACTA" rel="nofollow" target="_blank"><span>http://www.facebook.com/</span><wbr />RausausACTA</a></span></p>
<p><span class="text_exposed_show"><a href="https://www.facebook.com/groups/116700811785278/" rel="nofollow" target="_blank"><span>https://www.facebook.com/</span><wbr />groups/116700811785278/</a></span></p>
<p><span class="text_exposed_show">Proteste finden weltweit statt. Der Linzer Protest organisiert sich hier: </span><a href="https://www.facebook.com/events/288632391196893/" target="_blank">https://www.facebook.com/events/288632391196893/</a></p>
<p><span class="text_exposed_show">Online-Petition gegen ACTA:<br />
	&#8211;&gt; <a href="http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/" rel="nofollow nofollow" target="_blank"><span>www.avaaz.org/de/</span><wbr /><span>eu_save_the_internet_spread</span><wbr />/</a></span></p>
<p>Polen, Tschechien und die Slowakei haben die Ratifizierung des Abkommens bereits gestoppt. &Ouml;sterreichs Abgeordnete im europ&auml;ischen Parlament werden gegen den Beschluss stimmen. Die Parteien sind sich hier <a href="http://derstandard.at/1326504217945/Anti-Piraterie-Abkommen-EU-hat-uns-bei-ACTA-am-Schmaeh-gehalten" target="_blank">gl&uuml;cklicherweise geschlossen einig</a>. Dennoch ist der Protest immer noch wichtig. Oder wollt ihr ein Handesabkommen tolerieren, das in einer vorweihnachtlichen Sitzung im Fischerei-Ministerrat durchgepeitscht wurde?</p>
<p>Ich z&auml;hle auf Euch.</p>
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		<title>Barcamp Linz Nr. 1</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 00:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das war also das Barcamp Linz, das erste thematisch offene Barcamp im Wissensturm. Meine Erwartungshaltung hat sich die Tage davor immer wieder &#252;berschlagen: Kaum kamen neue Teilnehmer dazu, neue Themen, oder ein halbwegs konkreter Zeitrahmen, hat sich mein BIld von &#8230; <a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/02/barcamp-linz-nr-1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das war also das <a href="http://www.barcamp.at/Barcamp_in_Linz" target="_blank">Barcamp Linz</a>, das erste thematisch offene Barcamp im Wissensturm.</p>
<p>Meine Erwartungshaltung hat sich die Tage davor immer wieder &uuml;berschlagen: Kaum kamen neue Teilnehmer dazu, neue Themen, oder ein halbwegs konkreter Zeitrahmen, hat sich mein BIld von der Veranstaltung immer wieder aufs neue ver&auml;ndert.</p>
<p><a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/02/barcamp-linz-nr-1/sessionplan/" rel="attachment wp-att-126" style="" target="" title=""><img alt="Danke an Tschoerda für das Foto" class="size-thumbnail wp-image-126 alignleft" height="150" src="http://blog.wordy-rappinghood.net/wp-content/uploads/2012/02/sessionplan-150x150.jpg" style="" title="Sessionplan bcLinz" width="150" /></a>Am Samstag in der Fr&uuml;h starte ich also voller Elan ins Ungewisse &#8211; am Bahnhof angekommen die erste H&uuml;rde: Das 15. OG im Wissensturm. Meine Knie wurden mit jedem Stock wackeliger <img src='http://blog.wordy-rappinghood.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  . Dennoch, oben angekommen, erst einmal eine Orientierung &#8211; und siehe da, lauter hochmotivierte Leute, die nichts anderes im Kopf hatten, als zuzuh&ouml;ren und sich mitzuteilen. Als Barcampanf&auml;nger war zwar eine Nervosit&auml;t da, aber die hat sich schnell gelegt &#8211; ich kenne mich ja in dem Metier einigerma&szlig;en aus und war daher auch sehr schnell drinnen.</p>
<p>Der Zeitplan lie&szlig; naturgem&auml;&szlig; nur eine limitierte Anzahl an Sessions zu, aber es fanden sich mehr Sessions als Zeitslots. Mit etwas Herumbastelei fand man dann doch noch einen Plan, der allgemeine Zustimmung fand.</p>
<p>Der Vormittag stand ganz im Zeichen von Open Science, vorgetragen von <a href="https://twitter.com/stefankasberger" target="_blank">Stefan Kasberger</a> und anschlie&szlig;end Open Commons von Stefan Pawel von der <a href="http://blog.opencommon.at/" target="_blank">Open Commons Region Linz</a>.</p>
<p>Am Nachmittag ging es dann frisch weiter zum Thema Kirche im Netz von und mit <a href="https://twitter.com/andreame" target="_blank">Andrea Mayer-Edoloeyi</a>, kommunale Netzpolitik mit <a href="https://twitter.com/gegenhuber" target="_blank">Thomas Gegenhuber</a> und Wingman <a href="https://twitter.com/schach_spieler" target="_blank">Richard Schachspieler</a> und als Schlusspunkt eine Diskussion &uuml;ber<a href="http://neuwal.com/" target="_blank"> neuwal.com</a> mit <a href="http://www.twitter.com/sugarmelon" target="_blank">Dieter Zirnig</a> und <a href="https://twitter.com/just4ikarus" target="_blank">Dominik Leitner</a>.</p>
<p>Am Ende des Tages fand ich dann im Gespr&auml;ch heraus, dass ich mich dreiteilen h&auml;tte sollen &#8211; einige sehr interessante Menschen getroffen, sehr interessante Gespr&auml;che gef&uuml;hrt und herausgefunden, dass alle Sessions so ihre Reize hatten.</p>
<p>Mir hat es sehr gut gefallen, die Themen waren gut gestreut, die Menschen offen f&uuml;r Diskussionen und das Mittagessen stimmig. Am Besten ist es nat&uuml;rlich, wenn man bei einer Veranstaltung nichts von den Veranstaltern mitbekommt, und meiner Einsch&auml;tzung nach war das erste Barcamp ausgezeichnet organisiert. Logischerweise ist trotzdem eine Organisation wichtig, weshalb ich versuchen werde, mich beim n&auml;chsten Camp etwas mehr einzubringen.</p>
<p>Solche Formate braucht die Region und ich bin froh, dass ich hingegangen bin. Toll wars!</p>
<p>Das Konzept Barcamp gef&auml;llt mir sehr gut. Bei der Heimfahrt sind mir dann auch Themen eingefallen, die ich auch ansprechen k&ouml;nnte &#8211; und beim n&auml;chsten Mal, wenn ich dann schon etwas sattelfester bin, werde ich mich hoffentlich etwas mehr einbringen k&ouml;nnen.</p>
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		<title>You do blog about Bar Camp</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:28:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja in gewisser Hinsicht immer noch Neolinzer, habe jetzt aber einmal begonnen, die Linzer Netzgemeinde etwas genauer zu durchleuchten. Unter irgendwelchen v&#246;llig dubiosen Umst&#228;nden (ich hab echt absolut keine Ahnung mehr, wie ich da dazu kam), hab ich &#8230; <a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/02/you-do-blog-about-bar-camp/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" class="alignnone size-full wp-image-120" height="116" src="http://blog.wordy-rappinghood.net/wp-content/uploads/2012/02/20120116_01_bcLINZ_09-linzMONOCHROM.jpg" title="bcLINZ" width="500" /></p>
<p>Ich bin ja in gewisser Hinsicht immer noch Neolinzer, habe jetzt aber einmal begonnen, die Linzer Netzgemeinde etwas genauer zu durchleuchten.</p>
<p>Unter irgendwelchen v&ouml;llig dubiosen Umst&auml;nden (ich hab echt absolut keine Ahnung mehr, wie ich da dazu kam), hab ich vom ersten thematisch offenen Barcamp in Linz erfahren. Ich habe mich noch nie wirklich f&uuml;r Barcamps interessiert, weil sie einfach nicht in Reichweite waren. Jetzt in Linz ist einmal die Chance da, etwas Networking zu betreiben und einfach mal &quot;reinzuh&ouml;ren&quot;. Linz als Austragungsort finde ich sehr gut gew&auml;hlt. Die Leute sind da, es gibt viele motivierte K&ouml;pfe, die nur darauf warten, dass sie einander finden und Linz selbst hat vor einigen Monaten erst massenhaft Daten der Stadt selbst f&uuml;r alle ge&ouml;ffnet. Jetzt m&uuml;sste nur noch eins und eins zusammengez&auml;hlt werden&#8230;</p>
<p>Barcamp. dafuq?</p>
<p>Kurz: Ein Barcamp ist eine sogenannte Unkonferenz, also es gibt keine ZuschauerInnen, nur TeilnehmerInnen. So macht jeder irgendwas, also so eine Art P2P-Veranstaltung, wo jeder was davon hat, weil jeder die M&ouml;glichkeit zur aktiven Teilnahme hat. Interessantes Konzept, /me will join the match.</p>
<p>Es gibt noch einige freie Pl&auml;tze, morgen, 4.2. findet die Show im Wissensturm in Linz statt. Ich bin schon gespannt, wie das l&auml;uft, wo ich was mache und welche Erfahrungen ich da mache &#8211; und nat&uuml;rlich, wann das n&auml;chste stattfindet! <img src='http://blog.wordy-rappinghood.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Achja, angemeldet wird auf der Wiki-Seite <a href="http://www.barcamp.at/Barcamp_in_Linz" target="_blank">barcamp.at/Barcamp_in_Linz</a>, wie gewohnt f&uuml;r ein Barcamp (ha ha <img src='http://blog.wordy-rappinghood.net/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  ).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Make me a sandwich in XKCD-Style</title>
		<link>http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/02/make-me-a-sandwich-in-xkcd-style/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[makefile]]></category>
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		<category><![CDATA[xkcd]]></category>

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		<description><![CDATA[If you know this awesome XKCD comic, you will like this makefile. me a: @true sandwich.: ifeq ($(shell if touch / 2&#62; /dev/null; then id -u; fi),0) @echo &#34;Okay.&#34; else @echo &#34;What? Make it yourself.&#34; endif .PHONY: me a sandwich. &#8230; <a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/02/make-me-a-sandwich-in-xkcd-style/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>If you know this awesome<a href="http://xkcd.com/149/" target="_blank"> XKCD comic</a>, you will like this makefile.</p>
<pre name="code">me a:
    @true
sandwich.:
ifeq ($(shell if touch / 2&gt; /dev/null; then id -u; fi),0)
    @echo &quot;Okay.&quot;
else
    @echo &quot;What? Make it yourself.&quot;
endif
.PHONY: me a sandwich.
</pre>
<p>Copy this to a file called Makefile.</p>
<p>Nerd enjoy.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Vorarlberger Riebl</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 14:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine eigenartige Headline. Eigenartig? Ja, weil mir keine passende &#220;berleitung dazu einf&#228;llt. Gerade am Samstag in der Fr&#252;h habe ich meiner Freundin ein Fr&#252;hst&#252;ck gemacht &#8211; auf Vorarlberger Art: N&#228;mlich Riebl. Riebl, Riebel, Stopfer, Ribl, Ribel oder Pflutta bezeichnet alles &#8230; <a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/01/der-vorarlberger-riebl/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine eigenartige Headline. Eigenartig? Ja, weil mir keine passende &Uuml;berleitung dazu einf&auml;llt. Gerade am Samstag in der Fr&uuml;h habe ich meiner Freundin ein Fr&uuml;hst&uuml;ck gemacht &#8211; auf Vorarlberger Art: N&auml;mlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Riebel" target="_blank">Riebl</a>. Riebl, Riebel, Stopfer, Ribl, Ribel oder Pflutta bezeichnet alles das selbe &#8211; je nach pers&ouml;nlicher Vorliebe kann das Gericht nat&uuml;rlich w&auml;hrend der Zubereitung ver&auml;ndert werden.</p>
<p><span id="more-81"></span></p>
<p>Ein Riebl ist ein uraltes Gericht und Abarten sind auch unter anderen Namen in anderen Regionen zu finden. Der Riebel ist haupts&auml;chlich im alemannischen Raum zu finden, besonders in der Schweiz und in Vorarlberg. Betrachtet man die Zutaten, wird man schnell schlie&szlig;en, dass der klassische Riebl ein arme-Leute-Essen ist, das fr&uuml;her oft als Fr&uuml;hst&uuml;ck gemacht wurde. Seit einigen Jahren kommt der Riebel aber zunehmend in die Gastronomie und damit auch in die gehobene K&uuml;che &#8211; auch hier hat jeder Koch seine ganz eigene Vorstellung vom Riebl.<br />
	Wie man einen Riebl macht, habe ich von meiner Mutter, die es ihrerseits von meiner Oma gelernt hat. Als Steirerin hat meine Mutter selbstverst&auml;ndlich einen anderen Zugang zum Riebl, weshalb ich hier schon einmal zwei Varianten probieren durfte.&nbsp;Ich bin mit Riebl aufgewachsen. Jedes Mal, wenn ich mitbekommen habe, dass es bei Oma einen Riebl gibt, gabs bei mir zwei Abendessen. Ich liebe Riebl und wollte immer wissen, wie er gemacht wird. Als es dann ab nach Ober&ouml;sterreich ging, war f&uuml;r mich klar, dass ich ein St&uuml;ck Vorarlberger Heimat mit nach Hagenberg nehmen musste. Die ersten Wochen in Hagenberg wurden noch durch ein Care-Paket mit K&auml;se, Speck und einem Subira-Schnaps gef&uuml;llt, &uuml;ber den Riebl habe ich mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht dr&uuml;ber getraut.</p>
<p>Mit der Zeit aber haben sich meine Kochskills verbessert und so habe ich vor ca. 3 Jahren den ersten Riebl selbstgemacht. Pfanne zu hei&szlig;, zu ungeduldig &#8211; Experiment musste abgebrochen werden, hat aber trotzdem ausgezeichnet geschmeckt (warum auch immer).</p>
<p>Ich habe dann immer &ouml;fter einen Riebl gemacht und er wurde mit der Zeit immer besser. Mein Gef&uuml;hl f&uuml;r Riebl wurde immer besser und so kann ich jetzt einen Riebl ohne weiteres aus dem &Auml;rmel zaubern.</p>
<p>Wie geht der Riebl denn nun?</p>
<p>Ein Riebl ist ganz schnell gemacht. Man ben&ouml;tigt daf&uuml;r (4 Portionen):</p>
<ul>
<li><em>500ml Milch</em></li>
<li><em>300g Rieblgrie&szlig;</em> &#8211; meine Oma macht Riebl auch mit normalem Grie&szlig;, ich habe aber noch keine Erfahrungen damit gemacht. Rieblgrie&szlig; unterscheidet sich von normalem Grie&szlig; allein in dem Aspekt, dass einige Inhaltsstoffe, die bei der Verarbeitung von Grie&szlig; st&ouml;ren w&uuml;rden, im Grie&szlig; belassen werden. So ist der Rieblgrie&szlig; gehaltvoller als der normale Grie&szlig;, und unterscheidet sich nat&uuml;rlich geschmacklich etwas.</li>
<li><em>100g Butterschmalz</em> &#8211; klingt wie DER Hammer schlechthin, ist aber problemlos durch Margarine ersetzbar.</li>
<li><em>Eine Prise Salz</em>.</li>
</ul>
<p><a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/01/der-vorarlberger-riebl/dscn5564/" rel="" style="" target="" title=""><img alt="" class="alignright size-thumbnail wp-image-77" height="150" src="http://blog.wordy-rappinghood.net/wp-content/uploads/2012/01/DSCN5564-150x150.jpg" style="color: rgb(0, 0, 238); " title="Grieß rösten" width="150" /></a></p>
<p>Als Instrument der Wahl dient eine Pfanne, in der bedenkenlos mit einem Kochl&ouml;ffel gekratzt und gestochert werden kann. Zun&auml;chst einmal wird bei mittelgro&szlig;er Pfanne der trockene Grie&szlig; ohne Zus&auml;tze in der Pfanne ger&ouml;stet. Hier sollte man schon aufpassen, der Grie&szlig; sollte Farbe bekommen &#8211; aber nicht schwarz werden. St&auml;ndig umdrehen und genau hinschauen ist da von Vorteil. Ich mache bewusst keine Zeitangaben, weil sich die dann h&ouml;chstwahrscheinlich mit dem Ergebnis bei&szlig;en, und so muss man den Riebl wohl oder &uuml;bel auf Gef&uuml;hl kochen. Der Riebl an sich verzeiht aber viel und ist sehr robust, also kann man das ohne irgendwelche Ber&uuml;rhungs&auml;ngste angehen.</p>
<p><a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/01/der-vorarlberger-riebl/dscn5565/" rel="attachment wp-att-78"><img alt="" class="alignleft size-thumbnail wp-image-78" height="150" src="http://blog.wordy-rappinghood.net/wp-content/uploads/2012/01/DSCN5565-150x150.jpg" title="Milch zum Riebl dazu" width="150" /></a></p>
<p>Wenn man das Gef&uuml;hl hat, der Grie&szlig; hat etwas Farbe bekommen, dann kann man die Milch mit dem Salz aufgie&szlig;en. Gerade zu diesem Zeitpunkt sollte man darauf achten, dass es eine gleichm&auml;&szlig;ige Masse wird, nicht dass es dann sp&auml;ter ein paar trockene Spots gibt.</p>
<p>Ab jetzt sollte man st&auml;ndig umdrehen und die homogene Masse st&auml;ndig durchstehen, damit es dann sp&auml;ter &quot;handliche&quot; Grie&szlig;klumpen gibt. Der Teil jetzt dauert wahrscheinlich am l&auml;ngsten. Wie gesagt, jetzt muss man durch st&auml;ndiges Umdrehen und Stochern die Masse in kleine Mundfertige Klumpen bringen. Hin und wieder kommt dann immer wieder ein Teil von der Butter dazu, damit das Ganze Farbe bekommt und geschmeidiger wird. Meine Oma macht ihn immer etwas t</p>
<p>rockener, l&auml;sst ihn l&auml;nger am Herd stehen, w&auml;hrend meine Mutter in eher saftiger macht &#8211; meine pers&ouml;nliche Vorliebe.</p>
<p><a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/01/der-vorarlberger-riebl/dscn5567/" rel="" style="" target="" title=""><img alt="" class="size-thumbnail wp-image-80 alignright alignright" height="150" src="http://blog.wordy-rappinghood.net/wp-content/uploads/2012/01/DSCN5567-150x150.jpg" style="color: rgb(0, 0, 238); " title="Riebl - Fast fertig" width="150" /></a></p>
<p>Hat man die Masse soweit fertig, kann noch einmal nachgesalzen werden, je nach dem, wie das Endergebnis schmeckt und was man dann dazu essen will.</p>
<p>Traditionell wird zum Riebl kein Teller pro Mitesser auf den Tisch gestellt, sondern einfach nur die Pfanne und je nach Vorliebe ein Kaffeeh&auml;ferl oder ein sonstiges Getr&auml;nk nach Wahl. Alle essen dann direkt aus der Pfanne und tauchen dann den vollen L&ouml;ffel in den Kaffee ein &#8211; oder auch nicht, wie gew&uuml;nscht.</p>
<p>Wer es nicht ganz so nach Tradition machen will, der stellt die Pfanne auf samt Beilagen auf den Tisch &#8211; hier kann man noch einmal seine Kreativit&auml;t unter Beweis stellen. Neben Zucker oder Milch kann man es auch mit Zimt, Kakao, Apfelmus, Kirschen oder sonstigen Beilagen versuchen &#8211; alles was schmeckt, ist erlaubt.</p>
<p>Wieso ich das jetzt aufschreibe? F&uuml;r mich ist Rieblkochen eine meditative T&auml;tigkeit. Wenn ich anfange, eine Riebl zu kochen, dann kann ich in Ruhe nachdenken &#8211; und soviel ungedachtes liegt noch unbearbeitet in meinem Oberst&uuml;bchen. Ein Riebl ist besser als meditative Musik. Das sch&ouml;ne ist, man sieht sein Werk wachsen. Wenig ist n&ouml;tig, viele Haushalte haben es und es wird zu so einem wundersch&ouml;nen und schmackhaften Endergebnis. Ein Riebl entschleunigt das Fr&uuml;hst&uuml;ck um ein St&uuml;ck. Wo man fr&uuml;her schnell-schnell Cornflakes oder ein Brot gegessen hat, braucht der Riebl nunmal Zeit. Am Samstag oder Sonntag ist sowas Gold wert und wahlweise kann man dann auch nahtlos ins Mittagessen &uuml;bergehen.</p>
<p>Manchen meiner Freunde ist der Riebl zu trocken. Wer es probieren mag, soll es doch einfach einmal ausprobieren &#8211; und vielleicht findet man ja nach dem ersten Probieren Geschmack daran und seine ganz pers&ouml;nliche Lieblingsrieblvariante.</p>
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		<title>Fedora, Gnome 3 und Shell Extensions</title>
		<link>http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/01/fedora-gnome-3-und-shell-extensions/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 12:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hobbies]]></category>
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		<category><![CDATA[Me]]></category>

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		<description><![CDATA[Der geneigte Leser wird wissen oder zumindest erahnen, dass ich beinahe t&#228;glich Linux auf dem Desktop verwende &#8211; aus freien St&#252;cken. Seit etwa einem halben Jahr gibt es den Gnome-Desktop in der neuen Version 3, der zun&#228;chst einmal negativ durch &#8230; <a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/01/fedora-gnome-3-und-shell-extensions/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der geneigte Leser wird wissen oder zumindest erahnen, dass ich beinahe t&auml;glich Linux auf dem Desktop verwende &#8211; aus freien St&uuml;cken.</p>
<p>Seit etwa einem halben Jahr gibt es den Gnome-Desktop in der neuen Version 3, der zun&auml;chst einmal negativ durch seine Unflexibilit&auml;t auffiel &#8211; ein Mi&szlig;stand, der so nie existiert hat. Die Gnome-Entwickler haben sehr schnell richtiggestellt, dass die Shell durchaus erweiterbar&nbsp; ist, wenn auch etwas umst&auml;ndlich.</p>
<p>Mittlerweile gibt es mehrere Extensions, die das Leben effektiv vereinfachen. Ich habe mir das Angebot auf <a href="https://extensions.gnome.org/" target="_blank">extensions.gnome.org</a> einmal angesehen und einige n&uuml;tzliche Extensions auf <a href="http://www.fedora-blog.de/" target="_blank">www.fedora-blog.de</a> vorgestellt.</p>
<p><a href="http://www.fedora-blog.de/2012/01/gnome-shell-extensions-eine-handverlesene-auswahl/" target="_blank">Zum Artikel.</a></p>
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		<title>Gegen die Vorratsdatenspeicherung</title>
		<link>http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/01/gegen-die-vorratsdatenspeicherung/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 09:49:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[IMHO]]></category>

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		<description><![CDATA[Wollen Sie, dass die Post den kompletten Briefverkehr dokumentiert und ggf. gegen Sie verwendet? Wir wollen das auch nicht. Die EU und somit der &#214;sterreichische Staat haben aber nicht verstanden, wo das Problem ist und haben damit begonnen, den Internet- &#8230; <a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/01/gegen-die-vorratsdatenspeicherung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wollen Sie, dass die Post den kompletten Briefverkehr dokumentiert und ggf. gegen Sie verwendet?</p>
<p>Wir wollen das auch nicht. Die EU und somit der &Ouml;sterreichische Staat haben aber nicht verstanden, wo das Problem ist und haben damit begonnen, den Internet- und Telefonverkehr jedes einzelnen Staatsb&uuml;rgers aufzuzeichnen.</p>
<p>In Deutschland ist die Vorratsdatenspeicherung bereits als verfassungswidrig wieder r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht worden. Die Statistik zeigt dort eine Erh&ouml;hung der <a href="http://www.n-tv.de/technik/Vorratsdaten-helfen-kaum-article3056871.html" target="_blank">Verbrechensaufkl&auml;rungsquote um gerade einmal 0,006%</a>, statistisch also beinahe unsichtbar. Die EU selbst ist momentan in Sachen VDS in Bedr&auml;ngnis geraten, wie <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bruessel-bei-der-Vorratsdatenspeicherung-in-Erklaerungsnot-1404439.html" target="_blank">heise berichtet</a>.</p>
<p>Technisch gesehen ist die Richtlinie f&uuml;r die VDS der EU absoluter Schwachsinn. Nicht nur, dass unbescholtene B&uuml;rger sehr schnell in ein schiefes Licht geraten, die Mechanik dahinter kann durch simple technische Mittel kinderleicht ausgehebelt werden.</p>
<p>Der Staat geh&ouml;rt in seine Schranken verwiesen, der B&uuml;rger muss seine grundeigenen Menschenrechte behalten k&ouml;nnen. Die Regierung hat die VDS installiert und sogar in einer versch&auml;rften Fassung als von der EU vorgeschrieben beschlossen. Die Opposition hat es gemeinsam nicht geschafft, eine Beschwerde einzulegen &#8211; <a href="http://albertsteinhauser.at/2011/08/10/parlamentarische-anfechtung-der-vorratsdatenspeicherung-scheitert-an-fpo/" target="_blank">leider hat eine Partei einen Alleingang versucht</a>.</p>
<p>Jetzt sind wir dran. Es gibt eine neue M&ouml;glichkeit der direkten Demokratie. Seit kurzem ist es sehr einfach m&ouml;glich, ohne den Gang auf das hiesige Gemeindeamt, bei einer Petition zu unterschreiben. Die Petition gegen die VDS gibt es auf der Parlamentswebsite, eine kurze Zusammenfassung der Problematik der VDS befindet sich auf <a href="http://zeichnemit.at/" target="_blank">zeichnemit.at</a>.</p>
<p>Ich darf euch alle dazu auffordern, die Petition zu unterschreiben. Zu gering ist der Nutzen, zu hoch ist dabei der finanzielle Aufwand, zu hoch w&auml;re unser pers&ouml;nlicher Verlust. Dazu kommt noch, dass sich auch <a href="http://futurezone.at/netzpolitik/6702-warnung-vor-ausweitung-der-vorratsdaten.php" target="_blank">andere Institutionen f&uuml;r diese Daten interessieren</a>.</p>
<p>Zeichnet alle <a href="http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/BI/BI_00037/index.shtml?forceShow=true#tab-Zustimmungserklaerung" target="_blank">die Petition</a>, die auch auf zeichnemit.at verlinkt ist. Ihr w&uuml;rdet damit bezeugen, dass euch nicht egal ist, wenn der Staat euch kriminalisiert.</p>
<p><a href="https://zeichnemit.at/" target="_blank"><img alt="" src="http://zeichnemit.at/b/vds_standard.jpg" style="border-top-width: 0px; border-right-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; border-top-style: solid; border-right-style: solid; border-bottom-style: solid; border-left-style: solid; width: 468px; height: 60px; " /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Österreich und das Konkordat</title>
		<link>http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/01/osterreich-und-das-konkordat/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 06:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[IMHO]]></category>
		<category><![CDATA[atheismus]]></category>
		<category><![CDATA[bauernbund]]></category>
		<category><![CDATA[katholizismus]]></category>
		<category><![CDATA[kirche]]></category>
		<category><![CDATA[österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hat im aufgebl&#228;hten Beamten-, Vereins- und Verwaltungsstaat &#214;sterreich wieder einer seine Kompetenzen ausgeweitet. Der Obmann des ober&#246;sterreichischen Bauernbundes, Max Hiegelsberger, hat am Sonntag scheinbar etwas zu tief in den Messbecher geschaut: Er will, dass auch &#8220;Kirchensteuerfl&#252;chtlinge&#8221; (sic) die Kulturg&#252;ter &#8230; <a href="http://blog.wordy-rappinghood.net/2012/01/osterreich-und-das-konkordat/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hat im aufgebl&auml;hten Beamten-, Vereins- und Verwaltungsstaat &Ouml;sterreich wieder einer seine Kompetenzen ausgeweitet. Der Obmann des ober&ouml;sterreichischen Bauernbundes, Max Hiegelsberger, hat am Sonntag scheinbar etwas zu tief in den Messbecher geschaut: Er will, dass auch &ldquo;Kirchensteuerfl&uuml;chtlinge&rdquo; (sic) die Kulturg&uuml;ter mitfinanzieren &ndash; &Ouml;sterreich ist ja stark mit dem christlichen Glauben verzahnt, die Kultur hat einen gro&szlig;en christlichen Stempel aufgedr&uuml;ckt bekommen.</p>
<p><span id="more-63"></span></p>
<p>Ich bin katholisch erzogen worden. Seit meiner fr&uuml;hen Kindheit wurde ich (sp&auml;ter gegen meinen Willen) in die Kirche geschleppt, war nat&uuml;rlich brav im Religionsunterricht. Ich hatte das sehr sehr gro&szlig;e Gl&uuml;ck, an zwei einigerma&szlig;en liberale Pfarrer geraten zu sein &ndash; zumindest Volksn&auml;he und Pragmatismus d&uuml;rfen sich beide wohl auf die Kappe schreiben. Gerade durch diesen Einfluss hat die Jungschar, die Erstkommunion, die Firmung und diverse andere Festivit&auml;ten sehr viel Spa&szlig; gemacht. Mir war zum Beispiel sehr lange nicht bewusst, dass die Jungschar eine katholische Teilorganisation ist. F&uuml;r mich war die Gemeinschaft und die Zeit mit Freunden sehr wichtig. Sp&auml;ter war mir das sonnt&auml;gliche Kirchgehen zuwider, habs dann aber unwillig mitgemacht. Meine Eltern haben mir gesagt, ich kann sp&auml;ter machen, was ich will, aber solang ich daheim wohne, komme ich mit in die Kirche.<br />
	Mit 12 Jahren kam ich in ein katholisches Internat. W&ouml;chentlich am Dienstag in die Messe, beten vor dem Essen, beten in der Studierstunde und gelegentlich eine Rorate um 6:00 und eine Vesper um 18:15, aber letztgenannte waren freiwillig.<br />
	Mit meinen Eltern konnte ich wenigstens noch &uuml;ber &ldquo;meine&rdquo; Religion reden. Kritsch, meine Mutter war da ein recht guter Ansprechpartner. Im Internat konnte ich mit keinem Erzieher &uuml;ber meine Religion reden. Deswegen war meine Taktik dort, unter dem Radar zu fliegen. Ich habe meinen eigenen Weg gefunden, meinen ganz pers&ouml;nlichen Umgang zum Christentum gefunden. Das tolle daran ist, dass er den Katholiken widerspricht, das macht mir ganz besonders viel Spa&szlig;. *trollface*<br />
	Mit der Vollj&auml;hrigkeit kam auch die Option des Austritts aus der Kirche ohne die Einstimmung der Eltern. F&uuml;r mich waren damals zwei Gr&uuml;nde wichtig. Die Kirchensteuer, die die Kirche nach dem Fall des dritten Reichs nie ausgesetzt hat und der wichtigere Grund aber war: Mir gab die r&ouml;m-kath Kirche einfach nichts mehr.<br />
	Ein paar Jahre sp&auml;ter dann der Supergau f&uuml;r die Kirche: Hunderte von Mi&szlig;brauchsopfern meldeten sich und die Reaktion der Kirche war voller Arroganz und 2000 Jahre altem Filz. Hier trennte sich dann die Spreu vom Weizen: Pfarrer, die durchaus Revolutionswillen hatten, zeigten wirklich Eier, leider fand der Gro&szlig;teil und naturgem&auml;&szlig; auch die F&uuml;hrungsriege Worte dagegen. Leider ist der Filz immer noch st&auml;rker und deswegen ist ein Austritt f&uuml;r mich auch aus moralischen Gr&uuml;nden immer wahrscheinlicher geworden.</p>
<p>Ich habe es dennoch (noch) nicht gemacht, meine Freundin ist mittlerweile ausgetreten, aus sehr &auml;hnlichen Gr&uuml;nden, wie es die meinen sind. F&uuml;r mich war es lange eine Streitfrage, ob die Hochzeit nun auch kirchlich stattfindet &ndash; weil es eben ein sehr sch&ouml;nes Fest ist. Mittlerweile bin ich davon abgegangen. Der Tradition wegen feiere ich nicht zweimal eine Hochzeit. Soweit die Kurzfassung.<br />
	Ich bin ein vehementer Kirchengegner. Ich bin kein Gegner des Christentums, ich bin ein Gegner der Katholischen Kirche. Ich bin ein Gegner einer Vereinigung die permanent versucht, Menschen in einer m&uuml;ndigen Gesellschaft runterzudr&uuml;cken und Vorschriften aufzustellen, wo es einfach keine braucht.</p>
<p>F&uuml;r mich ist der &ldquo;Vorschlag&rdquo; von Hiegelsberger in vielerlei Hinsicht falsch. Ich habe vor einigen Wochen eine Unterst&uuml;tzungserkl&auml;rung f&uuml;r ein Volksbegehren gegen die Kirchenprivilegien, die die r&ouml;m-kath Kirche in &Ouml;sterreich genie&szlig;t, unterschrieben. Leider hat dieses Volksbegehren noch zuwenig Unterst&uuml;tzer &#8211; das &auml;ndert sich hoffentlich bald. Selbstverst&auml;ndlich handelt es sich dabei erst um einen rohen Rohentwurf, ohne Feinheiten &#8211; dennoch ist dieses Konstrukt abzulehnen. Nicht etwa des Konstruktes wegen, sondern der Person wegen, der Formulierung wegen, der Umst&auml;nde wegen und des Zweckes wegen. Nun aber von Anfang an:<br />
	Hiegelsberger ist Obmann des ober&ouml;sterreichischen Bauernbundes, und daher ein &Ouml;VPler, sprich ein christlichsozialer. Schon setzt sich ein Bild zusammen, dass mir zutiefst widerstrebt: Ein Bauer, der jeden Sonntag in die Kirche geht, w&auml;hrend die Frau zuhause am Herd steht, damit das Mittagessen p&uuml;nktlich am Tisch steht. Hiegelsberger entspricht in der Realit&auml;t vermutlich nicht diesem Bild &#8211; jedoch ist das Denken garantiert sehr &auml;hnlich in seinem Kopf verankert. &Ouml;sterreich hat ein gro&szlig;es Problem &#8211; die <strike>christliche Kultur</strike> katholische Kirche ist fest in der Gesellschaft und im Staat verankert. Die &Ouml;VP macht es vor: Obwohl der Spruch &quot;H&auml;nde falten, Goschn haltn&quot; nicht von der &Ouml;VP kommt, wird er doch stets mit ihr verbunden. Wieso? Ganz einfach &#8211; die &Ouml;VP ist noch immer die gleiche christlichsoziale, die sie vor Jahrzehnten schon war. Genauso wie die Kirche musste sich die Partei nie ver&auml;ndern &#8211; wieso auch? Die Gesellschaft ist durchwuchert vom Katholizismus. Eine Partei, die eben diesen lebt, muss sich genausowenig ver&auml;ndern wie die Kirche selbst. Hiegelsberger sieht die Felle wegschwimmen. Die Schafe sind schon vor langer Zeit m&uuml;ndig geworden. Die Menschen ben&ouml;tigen zwar immer noch einen Rat, aber keinen F&uuml;hrer mehr. Die Menschen stellen Fragen &#8211; und gerade f&uuml;r die Kirche wird es hier eng. Wo fr&uuml;her noch oft einfach das dogmatisch Gelehrte geschluckt wurde, m&uuml;ssen jetzt wirklich handfeste Vorschl&auml;ge und Lebenshilfen her. Mittlerweile fragen sich die Menschen, warum ein Pfarrer ihnen Ehetipps geben kann, oder woher ein Bischof wissen will, was er jungen Paaren raten soll? Die Weisheiten des Klerus sind begrenzt, dennoch nehmen sie sich heraus, &uuml;ber das Leben der Schafe wachen zu k&ouml;nnen. Wir leben im Jahr 2012, 1980 Jahre nach Christi <strike>Auferstehung</strike> Tod. Die Kirche hat sich seit 1000 Jahren kaum ver&auml;ndert, ja sogar teilweise R&uuml;ckschritte gemacht. Die Kirche hat keine Antworten zu Fragen, die sich erst jetzt stellen. Gott ist nicht die Pauschalantwort. Twitter ist schneller als jeder Pfarrer, au&szlig;er twitternde Pfarrer. Hiegelsberger geht vermutlich bei seinem Pfarrer regelm&auml;&szlig;ig aus und ein. Seit einem Jahr werden die Zahlen der Kirchenaustritte immer z&ouml;gerlicher herausgegeben, wieso wohl? Der Pfarrer, vermutlich &auml;hnlich <a href="http://kurier.at/nachrichten/oberoesterreich/4479768-neuer-kooperator-fuer-kopfing.php" target="_blank">weltfremd wie der ehemalige Pfarrer von Kopfing</a>, wird wohl jammern, weil seine Anh&auml;ngerschar immer kleine wird. Hiegelsberger bangt um seine Kirche, und dazu hat er allen Grund. So wie es aussieht, steckt der Mensch noch im vergangenen Jahrtausend fest &#8211; und in einer Kirche, die den Schritt genausowenig gemacht hat. Dabei befindet sich Hiegelsberger in bester Gesellschaft. Ober&ouml;sterreich ist laut Erz&auml;hlungen von Augen- und Ohrenzeugen voll mit solchen mittelalterlichen Pfarrern und anderen Geistlichen. Es soll Pfarrer geben, die jede Woche die Kirchenaustritte bei der Predigt namentlich verk&uuml;ndigt. Es soll Pfarrer geben, die den Eltern eines bei einem Autounfall verungl&uuml;ckten Jugendlichen vorgeworfen haben, dass das nicht passiert w&auml;re, wenn sie jeden Sonntag in die Kirche gegangen w&auml;ren. Diese Kirche ist symptomatisch f&uuml;r das Problem, in dem &Ouml;sterreich steckt. Dabei ist die Gesellschaft schon l&auml;ngst so heterogen geworden, wie es wohl zuletzt im Vielv&ouml;lkerstaat &Ouml;sterreich-Ungarn der Fall war. Allein an den Kirchenaustritten gerechnet, m&uuml;ssten die Konfessionslosen doch schon l&auml;ngst die Mehrheit bilden, oder? Wir haben serbisch-orthodoxe, Muslime, Zeugen Jehovas, Mormonen und Konfessionslose. Wer sind nun Kirchensteuerfl&uuml;chtlinge? Das kann Hiegelsberger wohl nicht ernst meinen. F&uuml;r mich ist der Vorschlag ganz klar: Der Maxl will, dass die Leute, die ausgetreten sind, trotzdem f&uuml;r ihre Kirche zahlen. Ich bin &uuml;berzeugt davon, dass er sich einen Dreck um die Kulturbauten des Landes schert &#8211; f&uuml;r ihn z&auml;hlen nur die Kirchen. Somit w&auml;re so eine Kulturabgabe, wie es die &Ouml;VP wohl umsetzen w&uuml;rde, eine Kirchensteuer durch die Hintert&uuml;r. So eine Steuer w&auml;re f&uuml;r die Kirche das Beste seit langem: Sie k&ouml;nnten weiterwurschteln wie bisher, sie k&ouml;nnten die gleichen Irrlehren aus dem vorvorigen Jahrhundert verbreiten und weiterhin solche r&uuml;ckst&auml;ndigen Pfarrer besch&auml;ftigen, ohne auf das Feedback von der Bev&ouml;lkerung h&ouml;ren zu m&uuml;ssen.</p>
<p>Allein die Kirchensteuer ist an sich schon grundfalsch. Ich soll 1% meines Einkommens f&uuml;r eine Kirche bezahlen, die mir nichts gibt? Wie im Vorspann bereits erw&auml;hnt, gibt es durchaus Pfarrer, denen ich soviel zahlen will. Andererseits gibt es auch solche, die einfach nur weggesperrt geh&ouml;ren. Dummerweise existiert in der Kirche auch das altbekannte Peter-Prinzip (&quot;In einer Hierarchie neigt jeder Besch&auml;ftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unf&auml;higkeit aufzusteigen.&quot;) und daher habe ich von der &quot;Basis&quot; keine Angst &#8211; das sind alles Schafe, die dem Bischof folgen &#8211; mit unterschiedlicher intensiver Nutzung des eigenen Verstandes. Das wirkliche Problem ist der Kopf &#8211; wo der Fisch naturgem&auml;&szlig; zu stinken beginnt. und der Kopf entfernt sich immer mehr und mehr von der Basis, erkennt die Probleme und W&uuml;nsche der Basis nicht mehr. Wie kommt ein so veralteter Apparat dazu, mein Einkommen zu sch&auml;tzen? Wie kommt der Apparat dazu, meine personenbezogenen Daten einfach so vom Meldeamt zu beziehen? Wieso k&ouml;nnen wir die Kirche nicht leistungsabh&auml;ngig finanzieren? Wenn der Kirchenbeitrag variabel w&auml;re, k&ouml;nnte man als Individuum selbst festlegen, wieviel man der Kirche bezahlen m&ouml;chte. Ein derartiger Modus w&auml;re zudem ein direktes Feedback f&uuml;r die Kirche. Wenn ich die Wahl h&auml;tte, der Kirche nur 30% von meiner regul&auml;ren Kirchensteuer zu zahlen, sollte das ein eindeutiges Signal sein. Die Kirchensteuer, wie sie jetzt besteht, ist nicht zukunftsf&auml;hig. Ich k&ouml;nnte mir genauso vorstellen, dass man &uuml;ber eine Zweckbindung eines Teils der Kirchensteuer reden sollte.</p>
<p>So wie es aussieht, ist jeder mit dem Status Quo zufrieden &#8211; und manche k&ouml;nnen den Hals sogar nicht voll genug kriegen, wie Hiegelsberger eindrucksvoll beweist. Mir kommt das kalte Kotzen. Hiegelsberger hat&nbsp; offensichtlich nicht begriffen, dass solche Aussagen der Kirche nur schaden &#8211; es treibt die Leute weder zur&uuml;ck, noch zahlen sie bereitwillig irgendeine Abgabe. In seinem begrenzten Horizont gibt es vermutlich nicht sehr viele Menschengruppen. Dazu z&auml;hlen wahrscheinlich die braven Katholiken, die Ungl&auml;ubigen und die Ungl&auml;ubigen Verr&auml;ter, von ihm liebevoll &quot;Kirchenbeitragsfl&uuml;chtlinge&quot; genannt. Sch&ouml;n und gut, es gibt immer noch einige Leute, die wegen dem Geld ausgetreten sind. Das ist aber meiner Meinung nach ein niederer Beweggrund, dennoch ein Beweggrund &#8211; und es sollte diesen Menschen gew&auml;hrt sein, den Grund selbst auszusuchen. Unser Staat, unsere Gesellschaft mag zwar auf dem christlichen Glauben aufgebaut sein, aber gerade die j&uuml;ngsten Ereignisse zeigen, dass die Kirche nur noch ein Klotz am Bein ist, eine Last, ein Knebelvertrag h&auml;lt den Staat an der kurzen Leine des Vatikans. Das Konkordat, im Austrofaschismus durch Dollfu&szlig; geschlossen, gew&auml;hrt der Kirche Privilegien, die jeden halbwegs m&uuml;ndigen Menschen den Kopf sch&uuml;tteln l&auml;sst. Hiegelsberger scheint wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Er wei&szlig;, dass der Kirche reihenweise die Mitglieder weglaufen. In seiner beschr&auml;ntken Sichtweise sieht er aber als einzigen Grund der, dass etwas gezahlt werden muss, wenn man &quot;drin ist&quot;. Er sieht nicht ein, dass manche einfach aus diesem Sauhaufen austreten, weil es ein Sauhaufen ist. Gerade die j&uuml;ngsten Ereignisse haben sehr viele Menschen entt&auml;uscht. Dennoch hat niemand etwas dagegen unternommen. Arroganz? Definitiv.</p>
<p>Eine Kulturabgabe w&auml;re nicht zu verachten &#8211; es gibt genug Bauten, denen man Beachtung schenken muss. Hiegelsbergers Hintert&uuml;rkirchensteuer ist aber definitiv abzulehnen. H&auml;tte jemand anderer diesen Vorschlag gemacht, h&auml;tten es viele Menschen anders aufgefasst und wahrscheinlich sogar positiver reagiert. Max will nur seine Kirche retten, damit diese weiterwurschteln kann, wie sie es bereits jetzt schon tut. Nur den status quo nicht ver&auml;ndern. Dann m&uuml;sste man sich ja &auml;ndern. Zum Schluss ist der Papst nicht mehr unfehlbar. Unglaublich, sowas.</p>
<p>Ich f&uuml;r meinen Teil bezeichne mich als Agnostiker. Ich bin kein Atheist, und glaube auch nicht an ein h&ouml;heres Wesen. Ich kann beim besten Willen nicht mit endg&uuml;ltiger Sicherheit sagen, ob es so etwas gibt, oder nicht.</p>
<p>Katholiken sind in dem Punkt auch arrogant. Wieso sollte sich ein allm&auml;chtiges Wesen nur um Katholiken k&uuml;mmern? Wieso sollte ein allm&auml;chtiges Wesen den Missionaren befehlen, anderen Menschen (fr&uuml;her: Heiden) den christlichen Glauben aufzudr&uuml;cken? Die Kirche hat die letzten 2000 Jahre sehr viel falsch gemacht. Diese Fehler sind bei Gott nicht im Mittelalter zu suchen, sondern auch in der Jetzt-Zeit &#8211; die j&uuml;ngsten Missbrauchsf&auml;lle und der Umgang damit sprechen B&auml;nde.<br />
	Erst wenn die Kirche diese Fehler zugibt, wird sie wieder glaubw&uuml;rdig sein. Tut Bu&szlig;e!</p>
<p>Diese Fehler werden nicht in absehbarer Zeit zugegeben werden. Es braucht ein eindeutiges Signal, dass wir senden k&ouml;nnen. wir m&uuml;ssen das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien initiieren. Das Volksbegehren richtet sich nicht gegen die Kirche, aber die Kirchenprivilegien sind nicht mehr zeitgem&auml;&szlig; und m&uuml;ssen &uuml;berarbeitet werden. Deswegen sollte man unbedingt Unterst&uuml;tzungserkl&auml;rungen unterschreiben: <strong><a href="http://www.kirchen-privilegien.at/" target="_blank">http://www.kirchen-privilegien.at/</a></strong></p>
<p><a href="http://www.uibk.ac.at/praktheol/teilkirchenrecht/innsbruck/konkordat.html" target="_blank">Das Konkordat von 1933</a></p>
<p><a href="http://derstandard.at/1325485720822/Steuer-von-Ausgetretenen-Oberhummer-Die-Kirche-hat-genug-Geld" target="_blank">Interview mit Heinz Oberhummer &quot;Die Kirche hat genug Geld&quot;</a></p>
<p><a href="http://derstandard.at/1325485682331/Sebastian-Pumberger-Eine-Kirchensteuer-fuer-Ausgetretene-ist-wie-eine-Tabaksteuer-fuer-Nichtraucher" target="_blank">Kommentar: Eine Kirchensteuer f&uuml;r Ausgetretene ist wie eine Tabaksteuer f&uuml;r Nichtraucher</a></p>
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