I wü wieder ham
12 05 2010Wie wahr, wie wahr. Allerdings darf man sich den Titel nicht wie das "typische Gesudere" ("I wüüüü net...") vorstellen, nein, ich habe im Grunde den Song von STS im Kopf. Wieso? Zur besseren Verständnis vielleicht ein kleines Statusupdate der letzten Monate:
Das Masterstudium Mobile Computing ist nicht ganz so trivial - der Arbeitsaufwand hat sich seit dem Bachelorstudium um ein nicht unerhebliches Maß gesteigert. Der Jänner hat nicht gerade zur Deeskalation beigetragen, diverse Umstände führten dazu, dass ich auch im Februar zwar "Ferien" auf dem Papier genießen konnte, gearbeitet werden musste trotzdem - und so ging es ohne Pause in den März, da eine Nachklausur anstand und die Seminararbeit auch noch nicht abgeschlossen war, das aber Ende April endlich abgehakt werden konnte.
Wieso diese Eintönigkeit? Wieso immer nur über das Studium schreiben? Und wieso sudere ich jetzt doch?
Vielleicht zuerst einmal: Nein, ich sudere jetzt nicht. Das Studium ist anstrengend und fordernd, dennoch bereue ich meine Wahl nicht; Ich habe in Hagenberg im Studium die Möglichkeit, wirklich mit "bleeding-edge"-Technologien zu arbeiten und kann auf ein gewaltiges Know-How in den verschiedensten Bereichen zurückgreifen. Außerdem bin ich auch etwas selbst schuld an meiner Lage: Zum einen belege ich im Sommersemester mehr Kurse als gefordert und zum anderen bin ich momentan auch in der ÖH als Referent für bildungspolitische Angelegenheiten tätig. Die Arbeit in der ÖH macht Spaß und ist eine hochinteressante Arbeit - nur schreibt einfach schon Murphys Gesetz vor, dass die Arbeit für die ÖH immer dann anfällt, wenn man keine Zeit dafür hat - ich werde diesen Aspekt einfach einmal unter "Dumm gelaufen" verbuchen und weitermachen. Mir macht die Arbeit und das Studium sehr viel Spaß.
Dummerweise fühlen sich die letzten Monate so an, als ob sich meine Freizeit (Definition: Zeit OHNE Arbeit/FH) auf ein Minimum beschränkt haben und deswegen das kurze, sehr eintönige Statusupdate.
Zurück zum Titel! Kurz und knackig: Morgen geht es in die Steiermark! Nach genau 4 Jahren besuche ich zum ersten Mal meine Oma wieder und darf nebenbei meiner Freundin auch das sehr schöne Sölktal zeigen. Ich bin schon gespannt, wie es sich dort nach 4 Jahren anfühlt.
Am Freitag geht es dann nach Vorarlberg - zwei Cousinen haben am Sonntag Erstkommunion und ich verknüpfe den Anlass mit einem Kurzurlaub. Der wird zwar auch von Arbeit geprägt, allerdings hoffe ich, dass ich wieder etwas Kräfte tanken kann.
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