Farewell, liebe Eudora

Am Freitag wars dann soweit: Unsere doch schon betagte Eudora Super 39 hat den Geist auf gegeben. Genauer gesagt, sie schleudert nicht mehr und ob sie sich überhaupt noch bewegte, war nicht ganz eindeutig zu sagen. Nach einer kurzen Rücksprache mit dem Elektriker der Familie war dann klar, dass es sich kaum lohnt, die gute alte Eudora noch einmal wiederzubeleben.
Also gleich noch die Wäsche aus der alten raus und einen Schlachtplan für eine neue Waschmaschine ausgetüftelt. Haas Elektronik, Mediamarkt, Expert, Saturn… der Samstag sah schwer nach Arbeit aus :(
Später des Abends dann die glückliche Fügung: Eine Freundin ist umgezogen und braucht ihren Waschtrockner nicht mehr! Schnell die Modalitäten ausgemacht, und dann das gute Stück etwa 20 Minuten entfernt von Linz abgeholt.

Weiterlesen

ACTA und der Teufel im Detail

Seit mehr als zwei Jahren geistert das Ungetüm ACTA nun durch das Netz. Viele Horrorvideos werden hochgeladen, viele unheimliche Geschichten geistern durch das Netz.
Selten gibt es zu einem weltweiten Abkommen soviele Unklarheiten, selten gehen die Meinungen und die Informationen so weit auseinander. Dieser Umstand ist nicht zuletzt der strengen Geheimhaltungspolitik zu verdanken, die Japan und die USA während den Verhandlungen gepflegt hat. Jedes Verhandlungsmitglied ist zur Geheimhaltung gezwungen, erst 2010 wurde die Europäische Kommission vom Europäischen Parlament aufgefordert, die Unterlagen freizugeben. Das Abkommen selbst ist zwar öffentlich, nicht aber die Protokolle der Verhandlungen – diese wieder beinhalten Details zu dem Abkommen, welches in der öffentlichen Fassung auf eben diese Protokolle verweist.
Weiterlesen

Parted Magic und Clonezilla

Seit mittlerweile mehr als 6 Jahren verwende ich konsequent Linux, weil es schön auf meine Anforderungen passt und diverse Dinge damit sogar überraschend einfach von der Hand gehen. Im speziellen ist seit einigen Jahren Parted Magic mein ständiger Begleiter geworden.

Weiterlesen

Wenn Gondelfahren zum Erlebnis wird

Als geneigter Skifahrer oder Wanderer kennt man das leidige Problem: Will man auf den Berg hinauf, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Es gibt einen langen und beschwerlichen Weg und einen, bei dem man von einer (mehr oder weniger) winddichten Gondel aus den Fanatikern beim Aufstieg zusehen kann. Nun sind Gondelfahrten zwar in einer gewissen Weise mit einem Vorspiel zu vergleichen, dennoch möchte der Wander-/Skisportler dann doch zum Hauptteil übergehen – den Rucksack satteln oder das Brett seiner/ihrer Wahl in Position bringen.

Dementsprechend sind solche Transporteinrichtungen naturgemäß auf eine schnelle und reibungslose Abfertigung getrimmt – vom Anfang bis zum Ende muss alles ordentlich durchorganisiert sein, damit es nirgendwo Stau gibt. Am 10.12.2011 wurde das Konzept völlig umgekrempelt. Das Datum redefiniert das Konzept des Transportmittels Gondel in einer Weise, wie man es sich vor diesem Datum nicht so recht vorstellen konnte. An diesem Tag oder besser gesagt, in der dazugehörigen Nacht wollte man am liebsten nur noch Gondelfahren.

Weiterlesen

ACTAgainst ACTA

Liebe Regierung: Ihr habt bereits unser Geld und pumpt es in die falschen Kanäle. Wollt ihr jetzt auch noch verbieten, darüber zu schreiben? Wollt ihr die totale Kontrolle? Wollt ihr das Individuum, den Charakter verbieten?

Unsere Meinung, unsere Stimme, unsere Freiheit, unsere Privatsphäre.

Weder die #VDS, noch #ACTA kann uns aufhalten. Wir werde unser freies Internet behalten und das wisst ihr genau. Versucht es also nicht.

Versucht erst, das Internet zu begreifen – erst wenn ihr lernt, dass man Emails auch weiterleiten kann, ohne sie vorher auszudrucken, werden wir euch ernstnehmen.

Ein Video sagt mehr als tausend Worte:

Wie kannst Du Deine Stimme erheben?

http://www.facebook.com/RausausACTA

https://www.facebook.com/groups/116700811785278/

Proteste finden weltweit statt. Der Linzer Protest organisiert sich hier: https://www.facebook.com/events/288632391196893/

Online-Petition gegen ACTA:
–> www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/

Polen, Tschechien und die Slowakei haben die Ratifizierung des Abkommens bereits gestoppt. Österreichs Abgeordnete im europäischen Parlament werden gegen den Beschluss stimmen. Die Parteien sind sich hier glücklicherweise geschlossen einig. Dennoch ist der Protest immer noch wichtig. Oder wollt ihr ein Handesabkommen tolerieren, das in einer vorweihnachtlichen Sitzung im Fischerei-Ministerrat durchgepeitscht wurde?

Ich zähle auf Euch.

Barcamp Linz Nr. 1

Das war also das Barcamp Linz, das erste thematisch offene Barcamp im Wissensturm.

Meine Erwartungshaltung hat sich die Tage davor immer wieder überschlagen: Kaum kamen neue Teilnehmer dazu, neue Themen, oder ein halbwegs konkreter Zeitrahmen, hat sich mein BIld von der Veranstaltung immer wieder aufs neue verändert.

Danke an Tschoerda für das FotoAm Samstag in der Früh starte ich also voller Elan ins Ungewisse – am Bahnhof angekommen die erste Hürde: Das 15. OG im Wissensturm. Meine Knie wurden mit jedem Stock wackeliger :D . Dennoch, oben angekommen, erst einmal eine Orientierung – und siehe da, lauter hochmotivierte Leute, die nichts anderes im Kopf hatten, als zuzuhören und sich mitzuteilen. Als Barcampanfänger war zwar eine Nervosität da, aber die hat sich schnell gelegt – ich kenne mich ja in dem Metier einigermaßen aus und war daher auch sehr schnell drinnen.

Der Zeitplan ließ naturgemäß nur eine limitierte Anzahl an Sessions zu, aber es fanden sich mehr Sessions als Zeitslots. Mit etwas Herumbastelei fand man dann doch noch einen Plan, der allgemeine Zustimmung fand.

Der Vormittag stand ganz im Zeichen von Open Science, vorgetragen von Stefan Kasberger und anschließend Open Commons von Stefan Pawel von der Open Commons Region Linz.

Am Nachmittag ging es dann frisch weiter zum Thema Kirche im Netz von und mit Andrea Mayer-Edoloeyi, kommunale Netzpolitik mit Thomas Gegenhuber und Wingman Richard Schachspieler und als Schlusspunkt eine Diskussion über neuwal.com mit Dieter Zirnig und Dominik Leitner.

Am Ende des Tages fand ich dann im Gespräch heraus, dass ich mich dreiteilen hätte sollen – einige sehr interessante Menschen getroffen, sehr interessante Gespräche geführt und herausgefunden, dass alle Sessions so ihre Reize hatten.

Mir hat es sehr gut gefallen, die Themen waren gut gestreut, die Menschen offen für Diskussionen und das Mittagessen stimmig. Am Besten ist es natürlich, wenn man bei einer Veranstaltung nichts von den Veranstaltern mitbekommt, und meiner Einschätzung nach war das erste Barcamp ausgezeichnet organisiert. Logischerweise ist trotzdem eine Organisation wichtig, weshalb ich versuchen werde, mich beim nächsten Camp etwas mehr einzubringen.

Solche Formate braucht die Region und ich bin froh, dass ich hingegangen bin. Toll wars!

Das Konzept Barcamp gefällt mir sehr gut. Bei der Heimfahrt sind mir dann auch Themen eingefallen, die ich auch ansprechen könnte – und beim nächsten Mal, wenn ich dann schon etwas sattelfester bin, werde ich mich hoffentlich etwas mehr einbringen können.

You do blog about Bar Camp

Ich bin ja in gewisser Hinsicht immer noch Neolinzer, habe jetzt aber einmal begonnen, die Linzer Netzgemeinde etwas genauer zu durchleuchten.

Unter irgendwelchen völlig dubiosen Umständen (ich hab echt absolut keine Ahnung mehr, wie ich da dazu kam), hab ich vom ersten thematisch offenen Barcamp in Linz erfahren. Ich habe mich noch nie wirklich für Barcamps interessiert, weil sie einfach nicht in Reichweite waren. Jetzt in Linz ist einmal die Chance da, etwas Networking zu betreiben und einfach mal "reinzuhören". Linz als Austragungsort finde ich sehr gut gewählt. Die Leute sind da, es gibt viele motivierte Köpfe, die nur darauf warten, dass sie einander finden und Linz selbst hat vor einigen Monaten erst massenhaft Daten der Stadt selbst für alle geöffnet. Jetzt müsste nur noch eins und eins zusammengezählt werden…

Barcamp. dafuq?

Kurz: Ein Barcamp ist eine sogenannte Unkonferenz, also es gibt keine ZuschauerInnen, nur TeilnehmerInnen. So macht jeder irgendwas, also so eine Art P2P-Veranstaltung, wo jeder was davon hat, weil jeder die Möglichkeit zur aktiven Teilnahme hat. Interessantes Konzept, /me will join the match.

Es gibt noch einige freie Plätze, morgen, 4.2. findet die Show im Wissensturm in Linz statt. Ich bin schon gespannt, wie das läuft, wo ich was mache und welche Erfahrungen ich da mache – und natürlich, wann das nächste stattfindet! ;)

Achja, angemeldet wird auf der Wiki-Seite barcamp.at/Barcamp_in_Linz, wie gewohnt für ein Barcamp (ha ha :D ).

Make me a sandwich in XKCD-Style

If you know this awesome XKCD comic, you will like this makefile.

me a:
    @true
sandwich.:
ifeq ($(shell if touch / 2> /dev/null; then id -u; fi),0)
    @echo "Okay."
else
    @echo "What? Make it yourself."
endif
.PHONY: me a sandwich.

Copy this to a file called Makefile.

Nerd enjoy.

Der Vorarlberger Riebl

Eine eigenartige Headline. Eigenartig? Ja, weil mir keine passende Überleitung dazu einfällt. Gerade am Samstag in der Früh habe ich meiner Freundin ein Frühstück gemacht – auf Vorarlberger Art: Nämlich Riebl. Riebl, Riebel, Stopfer, Ribl, Ribel oder Pflutta bezeichnet alles das selbe – je nach persönlicher Vorliebe kann das Gericht natürlich während der Zubereitung verändert werden.

Weiterlesen

Fedora, Gnome 3 und Shell Extensions

Der geneigte Leser wird wissen oder zumindest erahnen, dass ich beinahe täglich Linux auf dem Desktop verwende – aus freien Stücken.

Seit etwa einem halben Jahr gibt es den Gnome-Desktop in der neuen Version 3, der zunächst einmal negativ durch seine Unflexibilität auffiel – ein Mißstand, der so nie existiert hat. Die Gnome-Entwickler haben sehr schnell richtiggestellt, dass die Shell durchaus erweiterbar  ist, wenn auch etwas umständlich.

Mittlerweile gibt es mehrere Extensions, die das Leben effektiv vereinfachen. Ich habe mir das Angebot auf extensions.gnome.org einmal angesehen und einige nützliche Extensions auf www.fedora-blog.de vorgestellt.

Zum Artikel.